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Innerkoreanisches

Innerkoreanische Gespräche gehen ohne Ergebnis zu Ende

Write: 2014-02-13 09:01:50Update: 2014-02-13 16:02:35

Innerkoreanische Gespräche gehen ohne Ergebnis zu Ende

Süd- und Nordkorea haben ihre hochrangigen Gespräche ohne greifbares Ergebnis beendet.

Insgesamt 13 Stunden hatten die Unterhändler am Waffenstillstandsort Panmunjeom diskutiert. Dabei seien lediglich bestehende Meinungsverschiedenheiten bestätigt worden. Eine Einigung hätten beide Seiten verfehlt.

Selbst Gespräche über die für nächsten Donnerstag geplanten Familienzusammenführungen konnten nicht vereinbart werden.

Nordkorea soll von Südkorea erneut gefordert haben, das am 24. Februar beginnende Militärmanöver mit den USA zu verschieben. Die Übungen sollten erst nach den Familientreffen stattfinden.

Der Süden bekräftigte seine Position, dass humanitäre und militärische Fragen nicht miteinander verknüpft werden könnten. Die Wiedersehen der seit dem Krieg getrennten Verwandten seien jedoch ein erster Schritt für die Verbesserung der Beziehungen.

Nordkorea soll sich außerdem über die Berichterstattung über Machthaber Kim Jong-un beklagt haben. Der Süden solle seine Medien besser kontrollieren. Südkorea Delegation entgegnete, dass eine Kontrolle der Medien durch die Regierung unmöglich sei.

Zwar wurden keine neuen Gespräche beschlossen, jedoch wurde Spielraum für eine Fortsetzung der Diskussionen gelassen, indem weitere Beratungen über die gestern aufgeworfenen Themen vereinbart wurden.

Es waren die ersten ranghohen Gespräche der beiden Teilstaaten seit dem Amtsantritt von Park Geun-hye im Februar letzten Jahres.

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