Die Außenminister Südkoreas, Japans und Chinas sind am Rande der Konferenz des Sicherheitsforums des südostasiatischen Staatenbundes ASEAN (ARF) in Phnom Penh zu Beratungen über die nordkoreanische Nuklearfrage zusammengekommen. Sie tauschten sich unter anderem über eine erweiterte Folgegesprächsrunde mit Nordkorea aus, die Südkorea, Japan und die USA zuvor vereinbart hatten. Der südkoreanische Außenminister Yoon Young-kwan bekräftigte die Wichtigkeit, die Grundlage für einen Dialog, die aus Anlass des Pekinger Atomgesprächs geschaffen wurde, aufrecht zu erhalten. Er bat die chinesische Regierung um eine aktive Vermittlerrolle, worauf der chinesische Außenminister Li Zahoxing eine positive Antwort gab. Li sagte, dass China ein Fünfer-Gespräch willkommen heißen werde, wenn die USA und Nordkorea eine Einigung hierüber erzielten, und Südkorea und Japan daran teilnähmen. Seine Regierung werde sich künftig aktiv dafür einsetzen, dass eine Folgerunde des Atomgesprächs mit Nordkorea stattfindet.