Eine südkoreanische Delegation zur Vorbereitung der Familientreffen ist in Nordkorea eingetroffen.
Das Vereinigungsministerium teilte mit, 15 Verantwortliche des Ministeriums und des Rotkreuzverbandes seien am heutigen Vormittag über das Ein- und Ausreisebüro an der Ostküste zum Geumgang-Gebirge gereist.
Die Delegierten würden im Vorfeld der Veranstaltung die endgültige Teilnehmerliste austauschen und die Details der Treffen koordinieren.
Bei der zweiten Runde der hochrangigen Gespräche am Freitag am Waffenstillstandsort einigten sich beide Koreas darauf, die Zusammenführungen von im Koreakrieg getrennten Familien wie geplant vom 20. bis 25. Februar durchzuführen.
Nordkorea hatte den Süden aufgefordert, den Termin des gemeinsamen Militärmanövers mit den USA zu verschieben, da sich dieser zum Teil mit dem Termin der Familienzusammenführungen überschneidet.
Die Seouler Regierung hielt an ihrem Prinzip fest, militärische Angelegenheiten nicht in einem Zusammenhang mit der humanitären Veranstaltung thematisieren zu können.