Laut einem Experten soll Südkorea eine aktive Beteiligung seiner Bauunternehmen an der Entwicklung von Sonderwirtschaftszonen in Nordkorea unterstützen.
Der Entwicklung von Sonderwirtschaftszonen Nordkoreas sollten die Geländeerschließung und der Infrastrukturbau vorausgehen, schrieb Park Yong-seok vom Koreanischen Forschungsinstitut für Bau und Wirtschaft (CERIK) in einem Bericht.
Die Baunachfrage im Zusammenhang mit der Entwicklung von Sonderwirtschaftszonen, 13 Wirtschaftsentwicklungszonen und drei Sondertourismuszonen werde auf rund 60 Billionen Won oder 56,6 Milliarden Dollar geschätzt.
Die Beteiligung südkoreanischer Unternehmen an den Projekten würde verschiedene wirtschaftliche Vorteile wie die Belebung der Binnennachfrage haben. Unternehmen und Regierung sollten aktiv vorgehen, forderte Park.
Laut dem Bericht treibe Nordkorea unter anderem in Rason und Wonsan sowie auf der Insel Hwangeumpyeong Projekte für die Sonderwirtschafts- und -Tourismuszone voran. Das Land legte zudem 13 Wirtschaftsentwicklungszonen gemäß einem im vergangenen Mai verabschiedeten Gesetz fest und lockt aktiv Auslandskapital an.