Der Anteil der kurzfristigen Auslandsverschuldung an den gesamten Auslandsschulden Südkoreas ist erstmals seit 1999 unter 30 Prozent gefallen.
Nach Angaben der Koreanischen Zentralbank betrug die Auslandsverschuldung Ende letzten Jahres 416,6 Milliarden Dollar. Das waren 7,2 Milliarden Dollar mehr als ein Jahr zuvor.
Die kurzfristige Verschuldung mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr ging jedoch um 14,3 Milliarden Dollar auf 112,8 Millliarden Dollar zurück. Damit fiel ihr Anteil von 31,1 auf 27,1 Prozent. Das war der niedrigste Stand seit 1999 mit 29,7 Prozent.
Ein für Devisen zuständiger Beamter sagte, dass die kurzfristige Verschuldung infolge der Tilgung von Auslandsdarlehen durch Banken zurückgegangen sei, während die langfristigen Schulden wegen Anleiheinvestitionen von Ausländern gestiegen seien.