Die Regierung will stark in die Genomforschung investieren.
Sechs Ministerien, darunter das Gesundheits- und das Zukunftsministerium, beschlossen, gemeinsam ein Postgenom-Projekt durchzuführen und bis 2021 578,8 Milliarden Won oder 543 Millionen Dollar in die Genomforschung zu stecken.
Im laufenden Jahr, dem ersten Jahr des Projekts, werden insgesamt 45,5 Milliarden Won oder 42,7 Millionen Dollar zur Verfügung gestellt.
Südkorea hängt in puncto Investitionen und Technologiestand in der Erbgutforschung vergleichsweise zurück. Die Regierung geht davon aus, dass der Technologiestand Südkoreas nur 57 Prozent des Niveaus der USA erreicht und der technologische Rückstand über vier Jahre beträgt.
Investiert wird unter anderem in die Diagnose und Heilmethoden mittels Geninformationen, die Sicherung der Forschungsgrundlagen wie Technologie zur Genomanalyse und die Technologieentwicklung zur Förderung der Industrialisierung.
Fünf Projekte, darunter die Herstellung einer standardisierten Humangenom-Karte, werden von den Ressorts gemeinsam durchgeführt.