Nordkorea ist neben dem Iran zu den Ländern gezählt worden, die globale Finanztransaktionen am schwersten gefährden.
Wie das US-amerikanische Radio Free Asia berichtete, beschloss dies der Arbeitskreis Maßnahmen zur Geldwäschebekämpfung oder Financial Action Task Force (FATF) auf seiner Tagung Mitte Februar in Paris.
Damit bestimmte das der OECD unterstellte Gremium Nordkorea seit 2011 das vierte Jahr in Folge zu einem Land, das eine Gefahr hinsichtlich Geldwäsche darstellt.
Diese Länder seien die größte Bedrohung für transparente Geldtransaktionen in internationalen Finanznetzwerken. Da diese sich den Bemühungen der Weltgemeinschaft zur Bekämpfung der Geldwäsche und der Finanzierung von Terroranschlägen nicht anschließen, sei Achtsamkeit bei Finanzgeschäften geboten, sagte ein Vertreter.
An dem Arbeitskreis sind 34 Länder, darunter die USA, China und Südkorea, sowie die EU-Kommission und der Golf-Kooperationsrat beteiligt.