Die private Verschuldung in Korea hat erstmals die Marke von 1.000 Billionen Won durchbrochen.
Nach Angaben der Koreanischen Zentralbank betrugen die Schulden der privaten Haushalte im Schlussquartal 2013 1.021,3 Billionen Won oder 954 Milliarden Dollar. Das waren 27,7 Billionen Won oder 25,8 Milliarden Dollar mehr als im Vorquartal.
Unter anderem verbuchten die Hypothekendarlehen mit fast zwölf Billionen Won oder 11,2 Milliarden Dollar einen größeren Zuwachs als die allgemeinen Kredite. Dies wird auf die Erholung der Nachfrage am Wohnungsmarkt als Folge der Deregulierungsmaßnahmen sowie die vermehrte Kreditvergabe durch öffentliche Institutionen zurückgeführt.
Die private Verschuldung lag im vierten Quartal 2002 bei 464 Billionen Won oder 433 Milliarden Dollar, als entsprechende Statistiken erstmals eingeführt wurden. Nachdem im ersten Quartal 2005 die Marke von 500 Billionen Won oder 467 Milliarden Dollar fast erreicht worden war, stiegen die Schulden jährlich um sechs bis elf Prozent.