Südkorea will bald Nordkorea Rotkreuzgespräche vorschlagen, um über eine Lösung der Frage der getrennt lebenden Familien zu diskutieren.
Das Seouler Vereinigungsministerium teilte mit, dass beide Seiten vereinbart hätten, nach den innerkoreanischen Familientreffen neue Arbeitsgespräche zu führen. Daher prüfe das Ressort nun einen Termin. Die südkoreanische Seite sei bereit, zuerst die Kontaktaufnahme vorzuschlagen.
Es wird davon ausgegangen, dass bei neuen Arbeitsgesprächen zusätzliche Familientreffen und eine routinemäßige Durchführung der Familienzusammenführungen thematisiert werden.
Ein Regierungsvertreter sagte, dass Südkorea neben Lösungswegen für die Angelegenheit der getrennten Familien wie die Feststellung des Schicksals der Betroffenen auch die Frage der südkoreanischen Kriegsgefangenen und Entführten in Nordkorea zur Sprache bringen wolle.
Beide Seiten hatten sich beim Arbeitstreffen für die Familienzusammenführung am 5. Februar geeinigt, Kontakte fortzusetzen.