Nordkorea hatte auch während der Abhaltung der innerkoreanischen Familientreffen bereits Raketen gestartet.
Wie das südkoreanische Militär jetzt erst mitteilte, schoss Nordkorea bereits am 21. Februar, am zweiten Tag der Familienzusammenführungen, gegen 16 Uhr vier Kurzstreckenflugkörper von Wonsan in Richtung Ostmeer ab.
Das Militär ginge davon aus, dass es sich dabei um Boden-Schiff-Raketen vom Typ KN-02 mit 150 Kilometer Reichweite handelte, hieß es weiter.
Am gestrigen Donnerstagnachmittag schoss Nordkorea erneut vier Flugkörper in Richtung Ostmeer ab. Das Seouler Verteidigungsministerium vermutet, dass es diesmal Scud-Raketen mit einer Reichweite von mehr als 200 Kilometer waren, und hat wegen eventueller weiterer Raketenabschüsse und Provokationen durch Nordkorea die Überwachung verschärft.
Das Militär hält die Raketenstarts und die jüngste Verletzung der Seegrenze im Westmeer durch Nordkorea für einen Protest gegen Key Resolve, das derzeit laufende gemeinsame Manöver Südkoreas und der USA.