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China kündigt mehr Engagement in Nordkorea-Frage an

Write: 2003-06-20 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

China kündigt mehr Engagement in Nordkorea-Frage an

Die chinesische Regierung hat sich hinsichtlich der umstrittenen Form und des Termins von multilateralen Gesprächen zur nordkoreanischen Nuklearfrage flexibler gezeigt. Um die Nuklearkrise zu beenden, sollten multilaterale Nukleargespräche wie in Peking unabhängig von Form und Tagungsort regelmäßig stattfinden. Das sagte der chinesische Minister für Koordination auswärtiger Angelegenheiten, Wang Zhia-rui, als Antwort auf die Bitte des Vorsitzenden der südkoreanischen Regierungspartei MDP, Chyung Dae-chul, um Unterstützung für die Lösung der Nuklearkrise. Diplomatische Beobachter in Seoul gehen davon aus, dass die chinesische Regierung damit ein größeres Engagement für die Beilegung des Atomstreits um Nordkorea angekündigt habe. Beim jüngsten Außenministertreffen zwischen Südkorea, China und Japan hatte Peking erklärt, unter der Bedingung, dass Nordkorea einwilligt, Fünfer-Nukleargespräche zu unterstützen. An den ersten Pekinger Nukleargesprächen hatten sich China, die USA und Nordkorea beteiligt. Unterdessen hat sich der chinesische Außenminister Li Zhaoxing für das Gelingen des Zustandebringens einer Fünfer-Gesprächsrunde optimistisch gezeigt. Selbst im Rahmen einer multilateralen Gesprächsrunde könne man mit einem bestimmten Gesprächspartner Meinungen austauschen, und dies könne als bilaterales Gespräch betrachtet werden, sagte Li.

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