Nach Einschätzung der Regierung zeigt die südkoreanische Konjunktur stärkere Anzeichen einer Erholung, während die Erholung im privaten Sektor noch schwach ausgeprägt sei.
Diese Ansicht vertrat das Finanzministerium in der Märzausgabe des Grünbuchs, des Monatsberichts zur Konjunkturentwicklung.
Hinsichtlich der Beschäftigung und der Preise setzten sich die Stabilisierungstendenzen fort. Die Produktion habe in allen Bereichen, darunter Bergbau und herstellendes Gewerbe, Dienstleistungen und Bauwesen, zugelegt.
Die Erholungstendenzen im privaten Sektor wie die Investitionen seien jedoch noch nicht stabil, hieß es. Es bestünden zudem weiterhin externe Risikofaktoren wie der Ausstieg der USA aus der quantitativen Lockerng, die Schwankungen in Schwellenländern und die Yen-Abwertung.
Die Zahl der Erwerbstätigen sei im Januar um 700.500 gestiegen, damit sei ein größerer Zuwachs als im Vormonat verzeichnet worden. Die Verbraucherpreise hätten im Februar um ein Prozent im Vorjahresvergleich zugenommen. Die Produktion im Bergbau und herstellenden Gewerbe habe im Januar um 0,1 Prozent im Vormonatsvergleich zugenommen. Der Einzelhandelsumsatz habe im Januar um 2,4 Prozent verglichen mit dem Vormonat zugelegt, das sei der größte Zuwachs seit 34 Monaten gewesen, hieß es weiter.