Der südkoreanische Rotkreuz-Verband hat dem Norden Arbeitsgespräche zur Verwirklichung weiterer Familienzusammenführungen vorgeschlagen. Der Vorschlag wurde in Form einer telefonischen Mitteilung im Namen des Präsidenten des Verbandes, Suh Young-hoon, an seinen nordkoreanischen Kollegen Jang Jae-on gemacht. In der Mitteilung wurden jedoch keine Verhandlungsorte erwähnt. Beide Teile Koreas wollten ursprünglich Mitte Oktober die vierte Familienzusammenführung zustande bringen. Diese hatte Nordkorea einseitig verschoben, mit der Begründung, dass Südkorea mit verschärften Sicherheitsmaßnahmen nach den Terroranschlägen in den USA das Land provoziere. Der südkoreanische Rotkreuz-Verband zeigt sich allerdings hinsichtlich der Verwirklichung des Besuchsaustausches bis Jahresende zuversichtlich.