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Wirtschaft

Freihandelsabkommen zwischen Südkorea und Kanada tritt nächstes Jahr in Kraft

Write: 2014-03-11 15:08:27Update: 2014-03-11 17:11:35

Freihandelsabkommen zwischen Südkorea und Kanada tritt nächstes Jahr in Kraft

Südkorea und Kanada haben ihre bilateralen Verhandlungen zum Abschluss eines Freihandelspakts fast neun Jahre nach dem Start erfolgreich beendet.

Auf den Abschluss des Abkommens hätten sich die Handelsminister beider Staaten, Yoon Sang-jick und Ed Fast, geeinigt, teilte das südkoreanische Handelsministerium mit.

Demnach wird Kanada die Märkte für Autos und Elektro-Haushaltsgeräte binnen zwei bzw. drei Jahren nach dem Inkrafttreten des Abkommens vollständig öffnen. Im Gegenzug wird Südkorea die Märkte für Rind- und Schweinefleisch 15 bzw. bis zu 13 Jahre nach dem Inkrafttreten vollständig öffnen. 42 Prozent der gesamten Exporte Südkoreas nach Kanada sind Autos. Südkorea hat derzeit einen Zollsatz von 40 Prozent auf Rindfleisch aus Kanada.

Zehn Jahre nach dem Inkrafttreten des Abkommens werden beide Länder gegenseitig etwa 98 Prozent der Zölle abbauen.

Vereinbart wurde auch, die Investor-Staat-Streitschlichtungsregelungen (ISD) in das Abkommen aufzunehmen.

Sollten die Unterzeichnung und die Ratifizierung des Abkommens reibungslos verlaufen, wird das Freihandelsabkommen voraussichtlich nächstes Jahr in Kraft treten. 

Dann wird Südkorea das erste asiatische Land sein, das mit Kanada ein bilaterales Freihandelsabkommen unterhält. Südkorea wird damit mit insgesamt 46 Ländern ein Freihandelsabkommen unterhalten, EU- und ASEAN-Staaten eingeschlossen.

Südkorea und Kanada nahmen im Juli 2005 Gespräche über den Freihandel auf. Die Verhandlungen waren jedoch fünf Jahre lang unterbrochen, weil Kanada Südkorea im Jahr 2009 für eine Rindfleisch-Marktöffnung bei der Welthandelsorganisation (WTO) angeklagt hatte.

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