Die Regierung hat am Mittwoch ein Maßnahmenpaket für die Belebung der regionalen Wirtschaft beschlossen.
Für frühere Zonen zur beschränkten Entwicklung sollen demnach die Nutzungsbeschränkungen gelockert werden. In ehemaligen sogenannten Grüngürteln wurden bisher lediglich Wohnanlagen zugelassen. Künftig dürfen dort auch Geschäftsanlagen und quasi-industrielle Einrichtungen gebaut werden.
Die neue Regelung gilt für Flächen von insgesamt 12,4 Quadratmetern in zwölf Regionen.
Zudem sollen Städte und Landkreise durch autonome Verträge 56 regionale Zonen für ein glückliches Leben einrichten. Durch die gemeinsame Einrichtung von Industriekomplexen und Müllverbrennungsanlagen sollen Doppelinvestitionen und eine überhitzte Konkurrenz verhindert werden.
15 übergeordnete Gebietskörperschaften sollen je eine Branche für eine Spezialisierung auswählen und diese fördern. Um den Umzug von Unternehmen von der Hauptstadt und deren Umgebung in andere Regionen zu unterstützen, werden bis 2017 führende Investitionszonen ausgewählt und unterstützt.
Die Regierung erwartet, dass der Plan Investitionen in Höhe von 14 Billionen Won oder 13 Milliarden Dollar bewirken wird.