Die Abenomics haben Japan aufgrund des schwachen Yen letztes Jahr ein Rekorddefizit im Außenhandel beschert.
Hingegen hat Südkorea trotz der Abwertung des Yen anders als früher einen Rekordüberschuss erwirtschaftet.
Nach Angaben des Koreanischen Instituts für Industrie, Wirtschaft und Handel (KIET) hat Japan mit 117,6 Milliarden Dollar seit Beginn der Datenerhebung 1979 das bisher höchste Handelsdefizit verbucht.
Südkorea, das bei einem schwachen Yen immer Verlute im Handelsüberschuss erlitt, hat diesmal mit 44,1 Milliarden Dollar das bisher größte Volumen im Handelsüberschuss verzeichnet.
Den Trend führt das KIET auf die verbesserte Konkurrenzfähigkeit südkoreanischer Produkte, eine verschlechterte Wettbewerbsfähigkeit des japanischen verarbeitenden Gewerbes sowie einen Boykott der Chinesen gegen japanische Produkte zurück.