Südkorea und China haben am Montag die zehnte Runde ihrer Verhandlungen zum Abschluss eines Freihandelsabkommens gestartet.
Die Gespräche finden bis Freitag im südkoreanischen Goyang statt.
Über den Umfang der Marktöffnung sind sich beide Seiten uneins. Südkorea fordert eine baldige Abschaffung der Zölle für petrochemische Produkte und Maschinen. Demgegenüber verlangt China eine stärkere Öffnung des Marktes für Agrar- und Fischereiprodukte.
Unterdessen forderte eine Vereinigung aus 30 Bauernorganisationen Südkoreas bei einer Kundgebung in Goyang am Montagnachmittag den Stopp der Freihandelsgespräche mit China und einen Rückzieher von den jüngst abgeschlossenen Freihandelspakten mit Australien und Kanada. Rund 1.000 Teilnehmer betonten, dass keine Politik für eine Marktöffnung wiederholt werden dürfe, mit der nur von den Landwirten Opfer gefordert würden.