Nach Einschätzung der Regierung werden die Einflüsse der zusätzlichen Drosselung der quantitativen Lockerung in den USA auf die südkoreanische Wirtschaft nur gering sein.
Das sagte der stellvertretende Finanzminister Eun Sung-soo nach der Entscheidung der US-Notenbank Fed am Mittwoch (Ortszeit), ihre monatlichen Anleihekäufe ab April erneut um zehn Milliarden Dollar auf 55 Milliarden Dollar zu reduzieren.
Die neue Drosselung sei bereits erwartet worden. Die Marktindizes kurz nach der Fed-Entscheidung, darunter der Aktienkurs in den USA, Zinsen und der Wechselkurs, hätten sich in einem erwarteten Bereich bewegt, hieß es.
Jedoch könne nicht ausgeschlossen werden, dass das zusätzliche Tapering verbunden mit dem Konjunkturabschwung in China und der Ukraine-Krise kurzfristig die Unruhe am Markt verstärken würde. Die Regierung werde die Entwicklungen am Markt mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgen, hieß es weiter.