Die Zahl der Haushalte, die von der Stadt aufs Land ziehen, hat ein Rekordhoch erreicht.
Laut dem Landwirtschaftsministerium zogen letztes Jahr 32.400 Familien mit 56.000 Angehörigen aufs Land.
Das Phänomen wurde auf die vermehrte Zahl der Babyboomer, die in den Ruhestand getreten sind, und das gestiegene Interesse am Leben auf dem Land zurückgeführt.
Die Zahl der Haushalte mit Menschen in ihren Fünfzigern, die aufs Land zogen, stieg von 187 im Jahr 2001 auf 8.300 im Jahr 2012 und 10.400 im vergangenen Jahr.
Die Regierung will zur Stabilisierung des Lebens der Rückkehrer die Existenzgründung in der sogenannten sechsten Industrie fördern. Dabei handelt es sich um eine Industrie mit hoher Wertschöpfung, in der primärer, sekundärer und tertiärer Wirtschaftssektor miteinander vermischt sind. Insgesamt 30 Milliarden Won oder 28 Millionen Dollar werden zu einem Zinssatz von drei Prozent mit einer siebenjährigen Laufzeit gewährt werden.