Einen Tag vor dem vierten Jahrestag der Versenkung der Korvette Cheonan hat das südkoreanische Verteidigungsministerium Nordkorea vor weiteren Provokationen gewarnt.
Einer neuen Provokation werde Südkorea unter allen Umständen vor Ort entgegenwirken, sagte Amtssprecher Kim Min-seok vor Reportern.
Der Cheonan-Fall sei eine eindeutige Provokation, die durch den Torpedoangriff durch ein nordkoreanisches U-Boot ausgelöst worden sei. Trotzdem wollten einige Menschen noch haltlose Verdachtsmomente vorlegen und die Öffentlichkeit in die Irre führen. Es sollte vermieden werden, dass kräftezehrende Auseinandersetzungen die öffentliche Meinung spalten, forderte Kim.
Am 26. März 2010 war das südkoreanische Kriegsschiff im Westmeer untergegangen. Ein internationales Ermittlerteam kam zu dem Schluss, dass die Explosion eines Torpedos nordkoreanischer Herkunft für den Untergang verantwortlich war.