Nordkorea hat Südkoreas Präsidentin Park Geun-hye namentlich kritisiert.
Anlass ist, dass Park beim Nuklearsicherheitsgipfel in Den Haag Anfang der Woche die Denuklearisierung Nordkoreas gefordert hatte.
Parks Äußerungen seien rücksichtslos und Ausdruck von Ignoranz gewesen, sagte ein Sprecher des nordkoreanischen Komitees für die friedliche Wiedervereinigung des Vaterlandes gegenüber der Nachrichtenagentur KCNA.
Die Äußerungen stellten einen brutalen Verstoß gegen die Einigung bei innerkoreanischen ranghohen Gesprächen dar, nach der gegenseitige Diffamierungen und Verleumdungen gestoppt werden sollen. Sollte Park die Verbesserung der innerkoreanischen Beziehungen wünschen, sollte sie zur Vernunft zurückfinden und sich mit ihren Bemerkungen zurückhalten, forderte der Sprecher.
Damit verband ein nordkoreanisches Propagandaorgan erstmals nach der innerkoreanischen Einigung zum Verzicht auf Diffamierungen vom 14. Februar Kritik mit dem Namen von Präsidentin Park.