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Frankreich und Japan vertreten ähnliche Haltung in der nordkoreanischen Nuklearfrage
Write: 2003-06-24 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Angesichts der von den USA angestrebten UN-Resolution gegen Nordkoreas Nuklearprogramm vertreten Frankreich und Japan die Meinung, dass die nordkoreanische Nuklearfrage mit äußerster Vorsicht behandelt werden sollte. Bei einem Treffen mit dem früheren japanischen Premierminister Hashimoto in Paris sagte der französische Präsident Jaques Chirac, Japan sollte keinen Druck auf Nordkorea ausüben, sondern auf Veränderungen im Norden warten. Über Nordkoreas Staatschef Kim Jong-il äußerte Chirac, er habe nicht genügend Informationen, um eine Stellungnahme zu seiner Person abzugeben. Auf alle Fälle sei jedoch eine Diktatur nicht für immer aufrechtzuerhalten, wie auch am Beispiel der ehemaligen DDR zu sehen gewesen sei. Unterdessen betonte der japanische Vizeaußenminister Yukio Takeuchi, dass die Tokioter Regierung eine diplomatische Lösung im Atomstreit anstrebe. Damit deutete er an, dass Japan die US-Regierung zur vorsichtigen Behandlung der Nuklearfrage aufrufe.
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