In Nordkorea hat sich die Maul- und Klauenseuche (MKS) schnell ausgebreitet und zwar bis in die Umgebung der demiliarisierten Zone (DMZ) zwischen Südkorea.
Das berichtete der US-amerikanische Auslandssender Voice of America unter Berufung auf die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO).
Die UN-Organisation habe auf einer Pressekonferenz in Bangkok am Mittwoch die Ergebnisse einer Inspektion in Nordkorea erläutert. Auf einem landwirtschaftlichen Kollektivbetrieb in der Nähe der demilitarisierten Zone in der Gangwon-Provinz sei bei vier Rindern die Ansteckung mit der Seuche festgestellt worden, hieß es.
FAO hatte auf Nordkoreas Forderung ein dreiköpfiges Inspektionsteam ins Land entsandt. Das Team untersuchte vom 13. bis 24. März die dortige Lage.
Nordkorea hatte im Januar die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) über den Ausbruch der MKS in Pjöngjang und der Provinz Nord-Hwanghae informiert. Die Nachrichtenagentur KCNA hatte gemeldet, dass 3.200 Schweine von der Seuche betroffen seien.
Die südkoreanische Regierung beschloss unterdessen, angesichts der MKS-Seuche in Nordkorea in den grenznahen Gebieten der Provinzen Gyeonggi und Gangwon die Kontrollen gegen die Seuche zu verstärken.