Südkorea hat gegen die einseitige Verschiebung der nächsten Familienzusammenführung protestiert. In einer telefonischen Mitteilung im Namen des Wiedervereinigungsministers Hong Soon-young bekräftigte der Süden, dass dies gegen die Einigungen der letzten Ministerrunde verstoße. Es sei zu befürchten, dass innerkoreanische Gespräche über die wirtschaftliche Zusammenarbeit und weitere Ministergespräche ohne Familienzusammenführung keine Früchte tragen könnten, hieß es. Unterdessen deutete der stellvertretende Wiedervereinigungsminister Kim Hyung-gi an, dass die Aufschiebung der Familienzusammenführung Reishilfslieferungen negativ beeinflussen könnte. Eine Entscheidung hierüber würde mit Rücksicht auf die vorherrschende Meinung in der südkoreanischen Bevölkerung getroffen werden, so der Vizewiedervereinigungsminister.