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Gespaltene Reaktionen auf Ermittlungsergebnisse
Write: 2003-06-25 00:00:00 / Update: 0000-00-00 00:00:00
Auf die Ergebnisse der Ermittlungen in der Nordkorea-Spendenaffäre gab es bei der Regierungspartei MDP und der Oppositionspartei GNP unterschiedliche Reaktionen. Die oppositionelle Mehrheitspartei im Parlament GNP fordert weitere Ermittlungen, bis der vollständige Sachverhalt ans Licht gebracht worden sei. Die GNP äußerte zudem den Verdacht, dass es sich auch bei den 400 Millionen Dollar nicht um reine geschäftliche Investitionen handeln könnte. Hingegen vertritt die Regierungspartei MDP den Standpunkt, dass die restlichen 100 Millionen Dollar als Kosten für die Wiedervereinigung betrachtet werden sollten. Die Regierungspartei geht zudem davon aus, dass das erste innerkoreanische Gipfeltreffen nicht dank der umstrittenen 100 Millionen Dollar zustande gekommen sei. Das Präsidentenamt hat bislang zu den Ermittlungsergebnissen noch nicht offiziell Stellung bezogen. Es ist offenbar dabei, die zu erwartenden Auswirkungen der Ermittlungsergebnisse auf die innerkoreanischen Beziehungen zu analysieren.
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