Die Regierung will unverzüglich reagieren, um mögliche Einflüsse von Nordkoreas Provokationen nahe der Nördlichen Grenzlinie im Westmeer auf den Finanzmarkt zu verhindern.
Vizefinanzminister Choo Kyung-ho betonte bei einer Sitzung, dass der Markt trotz der Schüsse Nordkoreas am Montag stabil geblieben sei. Die Leitbörse Kospi sei dank der Ankäufe durch Ausländer um 4,61 Punkte gestiegen und der Won-Dollar-Wechselkurs sei gefallen.
Choo wies jedoch zugleich darauf hin, dass weitere Provokationen Nordkoreas in Kombination mit Risiken auf dem globalen Finanzmarkt negative Auswirkungen haben könnten. Daher wollten die zuständigen Behörden gemeinsam die Möglichkeit eines neuen Atomtests in Nordkorea überprüfen und die Überwachung am Markt verschärfen.
Unterdessen sagte Finanzminister Hyun Oh-seok, dass die Überwachung verschärft werde und die Entwicklungen beobachtet würden, um auf eine ungewisse Situation zu reagieren. Hyun besucht derzeit wegen der Teilnahme am Jahrestreffen der Interamerikanischen Entwicklungsbank Brasilien.