Die südkoreanische Regierung hat Nordkorea zur Besonnenheit gemahnt.
Anlass ist die Kritik der nordkoreanischen Medien an den Vorschlägen von Präsidentin Park Geun-hye in Dresden zur Wiedervereinigung der Nation.
Nordkorea habe über seine Medien für diplomatische Aktivitäten des südkoreanischen Staatsoberhauptes vulgäre Ausdrücke verwendet, teilte die Seouler Regierung mit. Es sei widersprüchlich, dass der Norden den Stopp von Verletzungen der Würde fordere und gleichzeitig das südkoreanische Staatsoberhaupt diffamiere.
Der Süden frage sich, ob der sogenannte wichtige Vorschlag des Nordens nur eine Worthülse gewesen sei. Nordkorea sollte den Sinn des Konzepts für die Wiedervereinigung, das Präsidentin Park in Dresden vorgelegt hatte, gründlich verstehen und konstruktiv darauf reagieren, hieß es weiter.