Nordkorea und ein internationales Konsortium unter chinesischer Federführung haben den Vertrag für den Bau einer Hochgeschwindigkeitsbahn unterzeichnet.
Laut dem am 24. Februar abgeschlossenen Vertrag, der KBS vorliegt, sollen zwischen Kaesong und Sinuiju eine 376 Kilometer lange Hochgeschwindigkeitsbahn und daneben eine Autobahn gebaut werden. Die Projektkosten betragen 24 Milliarden Dollar.
Die Bauzeit soll sechs Jahre betragen. Das Konsortium wird 30 Jahre lang die Bahn und Autobahn betreiben und dann das Betriebsrecht an Nordkorea zurückgeben.
An der Unterzeichnung in Peking nahm der Vorsitzende der nordkoreanischen Kommission für wirtschaftliche Entwicklung, Kim Ki-sok, teil. Beide Seiten diskutierten auch Ende März in Peking Details des Projekts.
Die Beteiligung südkoreanischer Unternehmen an dem Großprojekt ist noch ungewiss. Die südkoreanische Regierung vertritt weiterhin die Position, die Sanktionen vom 24. Mai, die den Handel mit Nordkorea grundsätzlich verbieten, ohne dessen Haltungsänderung nicht aufheben zu wollen.