Nordkorea hat eine Übung gegen Attentatsversuche gegen Machthaber Kim Jong-un durchgeführt.
Das schrieb die chinesische Zeitung „Huanqiu shibao“ unter Berufung auf Quellen im Grenzgebiet zwischen Nordkorea und China.
Am 15. März habe in Pjöngjang erstmals ein Manöver gemäß einem Szenario stattgefunden, dass Kim Jong-un angegriffen werde. Daran nähmen Chefs aller zentralen Behörden teil, darunter das Ministerium für staatliche Sicherheit und die Volksarmee, hieß es.
Eine andere Quelle sagte, dass sie Zeuge eines der beiden jüngst enthüllten Attentatsversuche gegen Kims Vater Kim Jong-il gewesen sei. Die Berichte über den Zwischenfall, bei dem ein Lastwagen in eine Fahrzeugkolonne des Machthabers raste, seien wahr.
Die britische Zeitung „The Daily Telegraph“ hatte letzte Woche geschrieben, das zwei Mal Mordanschläge auf den verstorbenen Machthaber unternommen worden seien.