Nach Einschätzung des US-Sondergesandten für die Menschenrechte in Nordkorea, Robert King, bröckelt die Informationsblockade und -kontrolle in Nordkorea.
Es gebe Anzeichen, dass Nordkoreaner trotz verschiedener Einschränkungen immer häufiger nach ausländischen Informationen suchen würden, sagte King in einem Vortrag an der Ehwa Frauenuniversität in Seoul.
Laut einer Untersuchung anhand von Interviews mit im Ausland lebenden Nordkoreanern hörten 34 Prozent der Einwohner in Nordkorea relativ regelmäßig ausländische Radioprogramme.
Für Nordkoreaner sei es sehr schwierig, Zugang zu anderen Informationen als den von der Regierung angebotenen zu bekommen. Man sollte ihnen besseren Zugang zu Ideen und Informationen über die Außenwelt ermöglichen, forderte King.