Die Koreanische Zentralbank hat ihre Prognose für das diesjährige Wachstum des Bruttoinlandsprodukts auf vier Prozent angehoben.
Das gab der neue Notenbankchef Lee Ju-yeol auf einer Pressekonferenz bekannt.
Mit Rücksicht auf geänderte Bedingungen gehe die Notenbank von vier Prozent Wachstum für dieses Jahr und 4,2 Prozent für das kommende Jahr aus. Die Einschätzung liegt jeweils 0,2 Prozentpunkte höher als die Prognosen im Januar.
Die Korrektur sei auf Änderungen der Kriterien bezüglich der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung und des Basisjahres zurückzuführen. Beim Wachstumstrend gebe es keine deutliche Veränderung verglichen mit Januar, hieß es.
Die Notenbank senkte zugleich die Inflationsprognose um 0,2 Prozentpunkte auf 2,1 Prozent.