Nordkoreas Komitee für die friedliche Wiedervereinigung des Vaterlandes hat den jüngsten Fund von Drohnen in Südkorea als Erfindung kritisiert.
Das Propagandaorgan behauptete in einer Mitteilung, dass Südkorea auch die Zwischenfälle mit Drohnen manipuliert habe, um eine feindselige Propaganda und Diffamierungen gegen Nordkorea voranzutreiben.
Der Süden habe zugegeben, keinen entscheidenden Beweis gefunden zu haben. Gleichzeitig habe Seoul jedoch behauptet, dass Nordkorea vermutlich Urheber der Drohnen sei. Damit habe Südkorea die Absicht signalisiert, einen zweiten Cheonan-Vorfall zu erfinden, hieß es.
Der Süden richte mit seinen Diffamierungen und Verleumdungen, darunter auch die Verletzung der höchsten Würde des Nordens, die innerkoreanischen Beziehungen zugrunde. Der Norden werde diese Handlungen nicht dulden und strikt dagegen vorgehen, drohte das Komitee.
Jüngst waren drei Drohnen in Südkorea entdeckt worden, die laut Untersuchungsergebnissen höchstwahrscheinlich aus Nordkorea stammen.