Die südkoreanische Regierung will trotz der ablehnenden Haltung Nordkoreas die Umsetzung ihres Vorschlags für eine Wiedervereinigung der Nation vorantreiben.
Nordkoreas Komitee für die friedliche Wiedervereinigung des Vaterlandes hatte am Samstag die von Präsidentin Park Geun-hye im März in Dresden unterbreiteten Wiedervereinigungskonzepte kritisiert, da eine Wiedervereinigung durch Absorption angestrebt würde.
Dazu sagte der Sprecher des Seouler Vereinigungsministeriums, Kim Eui-do, dass Südkorea die der Erklärung in Dresden zugrunde liegende Aufrichtigkeit durch Taten zeigen wolle. Hierfür würden weiterhin erforderliche Vorbereitungen im Innern getroffen werden.
Hinsichtlich der scharfen Kritik Nordkoreas an Präsidentin Park hieß es, Südkorea sehe keine Notwendigkeit, auf jede Kritik zu reagieren, da das Land seine Position wiederholt bekannt gegeben habe.
Bezüglich des Geburtstags des verstorbenen nordkoreanischen Staatsgründers Kim Il-sung am Dienstag sagte der Sprecher, dass die diesjährigen Veranstaltungen anscheinend in einem ähnlichen Umfang wie in den letzten Jahren durchgeführt würden.