Nach dem Fährunglück erleiden große Discounter und die Tourismusbranche starke Umsatzrückgänge.
Viele Bürger hätten angesichts der traurigen Stimmung im Land auf Einkäufe und ein Ausgehen verzichtet.
Vertriebsunternehmen wie CJ O Shopping und E-Mart teilten mit, dass seit dem Unglück am vergangenen Mittwoch die Umsätze sinken würden. In der Umgebung von Ansan, von wo viele Todesopfer stammen, seien die Umsätze in großen Discountern um mehr als zehn Prozent geschrumpft.
Nach Angaben des Koreanischen Tourismusverbandes (KTA) seien bei einigen Reisebüros in Seoul mehr als 50 Prozent der Buchungen für Gruppenreisen storniert worden. Die meisten der geplanten Fortbildungsreisen von Beamten auf die Inseln Jeju und Jindo oder nach Mokpo seien abgesagt worden.