Nordkorea hat wie mitgeteilt nahe der innerkoreanischen Seegrenze im Westmeer Schießübungen begonnen.
Dies gab der Vereinigte Generalstab der südkoreanischen Streitkräfte bekannt. Die Übungen seien gegen 14 Uhr gestartet worden. Bis jetzt sei das südkoreanische Gebiet davon nicht betroffen, sodass Südkoreas Militär nicht zurückgeschossen habe.
Die nordkoreanische Volksarmee hat um 8.52 Uhr der Zweiten Flotte der südkoreanischen Marine telefonisch den Übungsplan mitgeteilt. Demnach sollen die Übungen in der Umgebung von zwei nordkoreanischen Inseln nördlich der Seegrenze stattfinden.
Demnach schränken die südkoreanischen Streikräfte für die Sicherheit der Einwohner und Schiffe den Zugang zu dem betreffenden Gebiet ein. Die Truppeneinheiten auf den nahe gelegenen Inseln Baengnyeong und Yeongpyeong forderten die Einwohner auf, Schutzräume aufzusuchen.
Das Militär befindet sich in Alarmbereitschaft und verschärfte die Überwachung.
Der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Kim Min-seok, sagte, dass Südkorea entschlossen dagegen vorgehen würde, sollten Geschosse südkoreanisches Gewässer erreichen.
Bei den letzten angekündigten Schießübungen Nordkoreas am 31. März fielen über 100 Granaten in südkoreanisches Gewässer. Südkorea feuerte 300 Schüsse ab.