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Parlament nimmt erstmals Resolution über Menschenrechtslage im Norden an

Write: 2003-07-01 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Das südkoreanische Parlament hat erstmals eine Resolution angenommen, in der die Verbesserung der Menschenrechtslage in Nordkorea gefordert wird. Von den 148 anwesenden Abgeordneten haben 133 mit Ja gestimmt. Es gab neun Gegenstimmen und sechs Enthaltungen. Laut der Resolution sollte die südkoreanische Regierung dem Norden gegenüber die Menschenrechtsfrage nachdrücklicher thematisieren und humanitäre Hilfsleistungen für die nordkoreanische Bevölkerung fortsetzen. Außerdem sollte die südkoreanische Regierung die Zusammenarbeit mit der internationalen Gemeinschaft verstärken, damit nordkoreanische Flüchtlinge nicht weiter gegen ihren Willen abgeschoben werden. Ferner wird Nordkorea dazu aufgerufen, die Verpflichtungen der internationalen Menschenrechtskonventionen zu erfüllen und Informationen über die Lage der Menschenrechte im Norden zugänglich zu machen.

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