Der Sprecher des Vereinigungsministeriums Kim Min-seok hat seine harschen Äußerungen zu Nordkorea relativiert.
Mit seiner Äußerung, dass Nordkorea bald verschwinden solle, habe er nicht ganz Nordkorea sondern das Regime gemeint, sagte er vor der Presse. Damit wollte er seinen Wunsch betonen, dass die Menschenrechte in Nordkorea verbessert würden. Kim fügte allerdings hinzu, dass es im Norden keine Menschenrechte gebe. Menschenrechtsverletzungen würden willkürlich erfolgen, auch gebe es Hinrichtungen.
Kim sagte gestern vor der Presse, Nordkorea sei ein Land, das einzig und allein zugunsten einer Person existiere. Dieses Land solle bald verschwinden, hatte es geheißen.
Das nordkoreanische Progagandamedium "Uri Minjokkiri" warnte heute, dass Sprecher Kim für seine Äußerung zur Rechenschaft gezogen würde.