Südkoreas Staatsvermögen hat die Schwelle von zehn Billiarden Won übertroffen.
Die Koreanische Zentralbank und das Statistikamt veröffentlichten erstmals die sogenannte Nationale Bilanz.
Demnach betrug das Nettovermögen des Landes Ende 2012 10,63 Billiarden Won (10,4 Billionen Dollar). Das war 7,7 Mal größer als das Bruttoinlandsprodukt.
Das nichtfinanzielle Vermögen betrug 10,73 Billiarden Won (10,5 Billionen Dollar), während das Finanzvermögen bei minus 101 Billionen Won (98 Milliarden Dollar) lag. Am gesamten Vermögen hatten die Grundstückswerte einen Anteil von 52 Prozent.
Das Nettovermögen der vierköpfigen privaten Haushalte betrug 484 Millionen Won (474.000 Dollar) im Schnitt. Das entsprach 63 Prozent eines US-amerikanischen Haushalts und 82 Prozent eines japanischen.
Seit der Devisenkrise 1997 stieg der Anteil der Regierung am Staatsvermögen, während der des privaten Sektors als Folge der geschrumpften Investitionen zurückging.