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Sport

US-Botschafter in Seoul deutet möglichen Abbruch des Reaktorbaus in Nordkorea an

Write: 2003-07-03 00:00:00Update: 0000-00-00 00:00:00

Der US-amerikanische Botschafter in Seoul, Thomas Hubbard, hat einen möglichen Abbruch des Reaktorbauprojekts der Koreaenergieentwicklungsorganisation (KEDO) in Nordkorea angedeutet. In einem Interview mit der englischsprachigen koreanischen Tageszeitung „Korea Times“ begründete er seine Einschätzung damit, dass Nordkorea das Genfer Nuklearabkommen klar gebrochen habe. Somit würde das Land die Voraussetzungen für den Bau von Leichtwasserreaktoren nicht mehr erfüllen. Hubbard äußerte sich allerdings zurückhaltend, indem er sagte, dass die endgültige Entscheidung jedoch vom KEDO-Exekutivkomitee getroffen werde. Er sagte außerdem, dass die US-Regierung der Ansicht sei, dass im Atomstreit um Nordkorea nunmehr neue Schritte unternommen werden müssten. Die US-Regierung glaube daher, dass andere Länder wie Südkorea und Japan damit einverstanden wären, dass sich der UN-Sicherheitsrat zum gegebenen Zeitpunkt mit der Frage befassen sollte.

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