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Innerkoreanisches

KCNA: Hochhaus in Pjöngjang eingestürzt

Write: 2014-05-19 09:27:23Update: 2014-05-20 14:09:27

In Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang ist ein Hochhaus eingestürzt.

Die staatliche Nachrichtenagentur KCNA berichtete am Sonntag, dass am vergangenen Dienstag ein Apartmentgebäude im Bezirk Pyongchon eingestürzt sei.

Ein Regierungsbeamter in Seoul erklärte hierzu, dass es sich wahrscheinlich um ein 23-stöckiges Gebäude handele, in dem 92 Familien lebten, obwohl die Bauarbeiten noch nicht abgeschlossen waren. Daher wird mit vielen Toten gerechnet.

In Nordkorea ist es nicht ungewöhnlich, dass Apartments vor der endgültigen Fertigstellung bezogen werden.

KCNA machte unverantwortliche Aktivitäten von Bauarbeitern für den Kollaps des Hochhauses verantwortlich. Es sei eine Gruppe für sofortige Gegenmaßnahmen eingesetzt worden, ebenso für die Such- und Rettungsarbeiten und medizinische Versorgung der Verletzten.

In dem Bericht hieß es weiter, dass hochrangige Regierungsbeamte, darunter der Minister für die Sicherheit des Volkes Choi Bu-il am Samstag den Unglücksort besucht und Worte des Mitgefühls an die Hinterbliebenen und Anwohner gerichtet hätten.

Angaben über die Zahl der Toten und Verletzten machte die nordkoreanische Nachrichtenagentur nicht. Details zum Grund für den Einsturz des Wohnhauses wurden ebenfalls nicht genannt.

Es ist beispiellos, dass der Norden ein Unglück, das sich im Inland ereignete, offiziell bekannt macht und die Medien über eine Entschuldigung von ranghohen Politikern berichten lässt.

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