Der Anteil der kurzfristigen Auslandsverschuldung an den gesamten Auslandsschulden Südkoreas ist erstmals seit sieben Quartalen wieder gestiegen.
Nach Angaben der Koreanischen Zentralbank betrug die Auslandsverschuldung Ende März 425,4 Milliarden Dollar. Das waren 9,2 Milliarden Dollar mehr als drei Monate zuvor.
Die kurzfristige Verschuldung mit einer Laufzeit von weniger als einem Jahr stieg um 8,5 Milliarden Dollar auf 123,8 Milliarden Dollar. Ihr Anteil erreichte damit 29,1 Prozent. Das war der höchste Stand seit dem vergangenen Juni, als 30 Prozent zu Buche standen.
Das Ergebnis wurde auf die Zunahme der Fremdwährungsdarlehen durch Banken zurückgeführt.