Nordkoreas Chefunterhändler bei den Sechser-Nukleargesprächen, Ri Yong-ho, ist am Dienstag in Peking eingetroffen.
Eine dortige diplomatische Quelle sagte, ihres Wissens sei Vizeaußenminister Ri am Dienstag in Peking eingetroffen und werde bis Mittwoch dort bleiben. Es gebe Angaben, dass Ri auf dem Weg zu einem dritten Land einen Zwischenstopp einlege.
Diesbezüglich berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo, dass Ri auf dem Weg in die Mongolei sei. Zum Grund des Besuchs lägen noch keine Informationen vor.
Beobachter schließen die Möglichkeit nicht aus, dass Ri in Peking mit seinem Amtskollegen Wu Dawei zusammenkommen wird.
Angesichts des geplanten Besuchs von Chinas Außenminister Wang Yi in Südkorea in der kommenden Woche wird die Möglichkeit gesehen, dass Peking und Pjöngjang zuvor über die Bedingungen für eine Wiederaufnahme der Sechserrunde erneut ihre Meinungen abstimmen wollen.