Die Zahl der ausländischen Privatanleger an der südkoreanischen Börse hat die 10.000er Schwelle durchbrochen.
Nach Angaben der Finanzaufsicht investierten mit Stand von Ende April 10.007 ausländische private Anleger in koreanische Aktien oder Anleihen. Das waren 19 mehr als einen Monat zuvor.
Die Zahl lag Ende 1991 lediglich bei 421. Nach einer vollständigen Öffnung des koreanischen Kapitalmarktes betrug die Zahl 3.150 Ende 1998. Ende Februar 2011 wurde die Marke von 9.000 Menschen geknackt.
Die gesamte Zahl der ausländischen Anleger belief sich Ende April auf 38.401. Davon waren 28.394 institutionelle Anleger.
Den größten Anteil machten Investoren aus den USA mit 33,5 Prozent aus, gefolgt von den Kaiman-Inseln. Dahinter folgten Großbritannien, Luxemburg, Irland und Australien.
Der Wert der Aktien im Besitz von Ausländern lag Ende April bei 424 Billionen Won oder 413 Milliarden Dollar, der der Anleihen bei 96 Billionen Won oder knapp 94 Milliarden Dollar.