Nach dem Koreanischen Entwicklungsinstitut (KDI) wollen voraussichtlich auch andere Forschungsinstitute ihre Wachstumsprognose für die koreanische Wirtschaft nach unten korrigieren.
Das LG Wirtschaftsforschungsinstitut teilte mit, die diesjährige Wachstumsprognose senken zu wollen. Das Fährunglück habe sich offenbar auf das Wachstum im zweiten Quartal negativ ausgewirkt.
Das Koreanische Wirtschaftsforschungsinstitut beschloss nach eigenen Angaben noch nicht, ob es die Prognose nach unten korrigieren werde. Es gebe jedoch mehr Faktoren als früher, die für eine Senkung sprächen.
Das Hyundai Forschungsinstitut will erst nach Mitte Juni über eine eventuelle Korrektur der Prognose entscheiden.
KDI hatte am Dienstag prognostiziert, dass das südkoreanische Bruttoinlandsprodukt dieses Jahr um 3,7 Prozent wachsen werde. Damit wurde die vorherige Prognose um 0,2 Prozentpunkte gesenkt.