Die Indikatoren für die Realwirtschaft sind im April leicht zurückgegangen.
Nach Angaben des Statistikamtes schrumpfte die gesamte Industrieproduktion im April um 0,5 Prozent im Vormonatsvergleich.
Die Produktion im Bergbau und dem verarbeitenden Gewerbe nahm um 0,1 Prozent zu. Damit wurde den zweiten Monat in Folge ein Zuwachs verzeichnet.
Der Dienstleistungssektor verbuchte dagegen einen Rückgang von einem Prozent, und der Einzelhandelsumsatz ging um 1,7 Prozent zurück. Die Anlageinvestitionen wuchsen um 2,6 Prozent.
Den geschrumpften Konsum führte ein Abteilungsleiter des Statistikamtes unter anderem auf die Geschäftseinstellung von Mobilfunkanbietern zurück. Das Unglück der Fähre Sewol habe zum Teil auf den Abschwung in den mit Freizeitaktivitäten zusammenhängenden Dienstleistungsbranchen wie der Gastronomie Einfluss ausgeübt, hieß es.