Südkorea hat Nordkorea aufgefordert, auch innerkoreanische humanitäre Fragen anzugehen.
Hintergrund ist die am Donnerstag bekannt gemachte Einigung zwischen Nordkorea und Japan für neue Untersuchungen zu nach Nordkorea entführten Japanern.
Der Sprecher des Vereinigungsministeriums, Kim Eui-do, sagte vor der Presse, Nordkorea sollte auch auf humanitäre Anliegen mit Südkorea wie die Frage der in Süd und Nord getrennt lebenden Familien eingehen.
Südkorea sei ebenfalls besorgt über seine nach Nordkorea entführten Bürger und ältere Menschen, die in Nordkorea Verwandte haben, hieß es.
Nordkorea hatte bekannt gegeben, einen im vergangenen Oktober illegal eingereisten südkoreanischen Missionar namens Kim Jeong-wuk festzuhalten. Das Land hat jedoch auf die Forderung des Südens nach der Bestätigung seiner Identität und einer Freilassung nicht reagiert.
Nordkorea hat darüber hinaus den Vorschlag der südkoreanischen Regierung abgelehnt, über eine grundlegende Lösung der Frage der getrennten Familien zu diskutieren.