Die südkoreanische Regierung hat am Dienstag einen der drei Nordkoreaner, die die Küstenwache am Samstag gerettet hat, in den Norden zurückgeschickt.
Die Nordkoreaner waren nach Angaben des Vereinigungsministeriums Fischer auf einem Boot, das eine Meile nördlich der Insel Gwaneum in der Provinz Nord-Gyeongsang mit einem Motorschaden entdeckt worden war.
Die drei Männer an Bord hätten erklärt, dass sie Fischer seien und letzten Mittwoch im Hafen von Chongjin in der Provinz Nord-Hamgyeong abgelegt hätten.
Zwei von ihnen hätten sich dann zur Flucht nach Südkorea entschieden, ein Fischer wollte wieder zurückkehren. Den Willen zur Flucht in den Süden wolle Seoul unter humanitärem Gesichtspunkt respektieren, hieß es.
Nordkorea soll unterdessen über das Verbindungsbüro am Waffenstillstandsort Panmunjeom die Rückführung von allen drei Landsleuten gefordert haben.