Nordkorea hat am Donnerstag Gespräche über den festgenommenen südkoreanischen Missionar Kim Jong-uk abgelehnt.
Kim habe sich als Missionar getarnt ins Land eingeschlichen, um feindselige Handlungen zu unternehmen und sei festgenommen und nach dem Gesetz bestraft worden. Er könne nicht Gegenstand einer Diskussion sein, habe Nordkorea laut dem Vereinigungsministerium in Seoul erklärt.
Seoul bedauere die Ablehnung des Angebots und rufe zu dessen Annahme auf, hieß es weiter.
Kim wird seit November festgehalten. Ihm werden ein Umsturzversuch und Spionage vorgeworfen. Seoul forderte immer wieder seine Freilassung und wies die Behauptung zurück, dass er ein Spion sei.
Zuletzt schlug Südkorea am Dienstag in einem Faxbrief vor, dass beide Koreas am 17. Juni zu Arbeitsgesprächen im südlichen Teil des Waffenstillstandsorts Panmunjeom zusammenkommen.