Inmitten der eskalierenden Konflikte zwischen Rebellen und Regierungstruppen im Irak bleiben südkoreanische Unternehmensmitarbeiter wachsam.
Dort sind derzeit rund 80 koreanische Unternehmen mit 1.400 Arbeitnehmern vertreten, die meisten von ihnen führen Bauarbeiten aus.
Das Außenministerium in Seoul riet den nahe den von den Rebellen besetzten Gebieten wie Mosul ansässigen Unternehmen, ihre Arbeitnehmer zu evakuieren.
Unmittelbar nachdem die Rebellen Mosul besetzten, flohen zwei Mitarbeiter des öffentlichen Ölversorgers KNOC, der auf einem Ölfeld in Hewler Öl fördert, nach Arbil. Hewler liegt 60 Kilometer südöstlich von Mosul.
In Khabat, 65 Kilometer südöstlich von Mosul, baut das Bauunternehmen POSCO E&C ein fossiles Kraftwerk. Die dort eingesetzten 15 südkoreanischen Mitarbeiter stellten einen Evakuierungsplan auf, damit sie jederzeit die Gegend verlassen können.