Die Finanzaufsicht will eine Liste zur Überwachung von Koreanern aufstellen, die sich eventuell als Ausländer tarnen und an der koreanischen Börse anlegen können.
Aufgrund der Analyse der Investitionsmerkmale von Pseudo-Ausländern in den letzten zehn Jahren würden Personen, die illegal vorgehen können, auf die Liste gesetzt, teilte die Finanzaufsicht mit.
Dazu zählen unter anderem solche, die in Steueroasen mehrere Briefkastenfirmen gründeten und zu häufig bestimmte Aktien kaufen und wieder verkaufen oder zu lange besitzen.
Gemäß gültigen Gesetzen und Vorschriften sei es unmöglich, den eigentlichen Besitzer einer ausländischen Körperschaft festzustellen. Daher wolle die Behörde Wege zur Änderung der entsprechenden Regelungen überprüfen, hieß es weiter.
Mit dem Stand von April wurden über 46 Billionen Won oder 45 Milliarden Dollar aus Steueroasen in südkoreanische Aktien investiert. Ein großer Teil der Investoren sind vermutlich Koreaner.